
Intelligente Infrarotheizungen – die auch in der Praxis funktionieren
Wir wollten eine Heizung entwickeln, die die Leistungsfähigkeit von Industriehitzegeräten in den normalen Haushalt bringt – ohne dabei auf komplizierte Bedienelemente angewiesen zu sein. Dafür ist die IPX4-Zertifizierung entscheidend. Im Grunde bedeutet das, dass die Heizung Spritzer aus jeder Richtung verkraften kann. Das ist besonders nützlich in Bädern oder auf halböffentlichen Bereichen, wo es oft feucht wird oder wo Spritzer auftreten können.
Schnelle Wärmeabgabe
Die meisten Heizgeräte versuchen lediglich, die Luft um einen herum zu erwärmen – doch das dauert ewig. Diese Heizgeräte hingegen nutzen Kurzwellen-Infrarotstrahlung, um direkt einen selbst sowie die Möbel zu erwärmen. Sobald man einen Knopf auf dem Smart-Hub drückt, beginnt das Wolframfilament zu leuchten. Es muss nicht lange gewartet werden, bis der Raum „warm“ ist – man spürt die Wärme sofort. Das ist ein großartiges Gefühl, wenn man nach einem Duschen an einem eisigen Januartag ins Haus kommt.
Integration in das Smart-Home
Um diese Heizgeräte mit der bestehenden Ausstattung zu verbinden, verwenden wir zuverlässige Relais oder PWM-Controller. In der Regel werden sie über Zigbee oder Matter verbunden – das bedeutet, dass sie problemlos mit den anderen Geräten kommunizieren können. Eines meiner Lieblingsmerkmale ist die Möglichkeit, mehrere Geräte zusammenzuschalten. So kann man einen einzigen Befehl geben, um den gesamten Raum zu erwärmen. Zudem können sie mit Bewegungssensoren verbunden werden, sodass die Heizung bereits bereitsteht, sobald man das Haus betritt.
Dinge, auf die man achten muss
Es gibt jedoch einige Punkte, die man beachten muss: Diese Heizgeräte verbrauchen viel Strom. Wenn man vier 1500-Watt-Heizgeräte auf einen Stromkreis anschließt, könnte der Schalter durchbrennen. Man muss sich also sicher sein, dass der Stromverteiler die Belastung bewältigen kann. Außerdem bedeutet die IPX4-Zertifizierung zwar, dass die Heizung Spritzer verkraften kann – doch das bedeutet nicht, dass man sie ins Schwimmbecken tauchen oder mit einem Hochdruckreiniger bespritzen kann. Halten Sie die Heizgeräte lieber von solchen Strahlen fern.
Die Realität bei der Installation
Wenn man ein altes Heizgerät austauscht oder ein neues einbaut, sollte man dem Gehäuse etwas Platz lassen. Auch bei der Schutzvorrichtung gegen Spritzer wird das Gehäuse heiß. Wenn man es zu fest an die Wand oder Decke montiert, könnten die Sensoren glauben, es gäbe einen Brand, und alles abschalten. Lassen Sie einfach etwas Abstand – dann funktioniert alles einwandfrei.