
Warum Ihre Infrarotheizgeräte eigentlich kaputtgehen – und wie man das behebt
Hier ist ein kleines Geheimnis aus der Fertigung: Die meisten Deckenmontierten Infrarotheizgeräte versagen nicht wegen eines defekten Heizelements. Meistens sind es die Leitungen, die zuerst versagen.
Denken Sie darüber nach: Wenn Sie die Heizleistung auf Maximum stellen, wird der Punkt, an dem das Elektrodraht mit dem Quarzrohr in Berührung kommt, zu einer Art „Hitzefalle“. Wenn die Verarbeitung billig ist, ist dieses Problem praktisch eine Zeitbombe.
Das Problem mit „gut genug“ Materialien
Viele Geräte für den Endverbraucher verwenden Isoliermaterialien, die dem ständigen Wechsel zwischen extremen Temperaturen nicht standhalten können. Nach einer Weile beginnt die Isolierung zu Rissen und abzuschälen. Dann entsteht ein Kurzschluss.
Ich habe schon viele Geräte gesehen, bei denen die Isolierung nur aus einem Stück Hochtemperatur-Kleber besteht. Glauben Sie mir: So etwas hält in der Praxis nicht stand.
Wir machen es anders: Wir verwenden einen mehrstufigen Kompressionsprozess mit keramischen Ferrulen sowie hochdichten Silikondichtungen. Dadurch entsteht eine echte mechanische Abdichtung. Dadurch bleibt die Wärme vom Kupferstoff entfernt – und Sauerstoff kann die Kontaktpunkte nicht angreifen. So halten die Geräte länger.
Der menschliche Faktor
Man kann diese Arbeit nicht einfach einem Roboter überlassen. Eine perfekte Abdichtung erfordert Erfahrung. Man muss genau den richtigen Drehmoment sowie die richtige Einpresstiefe wählen, damit der Draht sich nicht bewegt, wenn es heiß wird.
Wenn der Draht auch nur um einen Millimeter aus der richtigen Position verschoben ist, entsteht ein heißer Punkt. Dieser kleine heiße Punkt kann die Isolierung innerhalb von wenigen Wochen zerstören.
Um das zu verhindern, verwenden wir eine verstärkte Klemmtechnik, die alles sicher festhält. Dadurch wird das „Atmen“ des Drahtes verhindert – also das Problem, dass der Draht beim Erwärmen und Abkühlen in der Abdichtung hin- und herrutscht.
Etwas, was man bedenken sollte
Es gibt hier einen Kompromiss: Denn da diese Abdichtungen verstärkt sind, nehmen sie etwas mehr Platz in Anspruch. Man kann sie nicht winzig klein machen, wenn sie wirklich funktionieren sollen.
Stellen Sie beim Installieren sicher, dass der Gehäuseraum Ihres Heizgeräts ausreichend ist. Wenn Sie den Draht bei der Installation zusammendrücken, erstellen Sie genau den Fehlerpunkt, den wir unbedingt vermeiden wollen. Geben Sie dem Gerät etwas Raum – dann wird es jahrelang funktionieren.