
Warum die meisten eingebauten Infrarotheizer letztendlich kaputtgehen – und wie wir das Problem gelöst haben
Wenn Sie schon einmal einen eingebauten Infrarot-Scheinwerfer installiert haben, kennen Sie das Problem. Man verbaut eine Wärmequelle in einer engen Deckenhöhle – dort gibt es kaum Platz für die Zirkulation der Luft. Dadurch entsteht ein „Ofeneffekt“ direkt um die elektrischen Anschlüsse herum.
Hier versagen die meisten Herstellerprodukte. Die Isolierung der Leitungen wird durch diese Hitze zerstört – sie wird spröde, rissig und schließlich kommt es zu Kurzschlüssen. Das ist ein frustrierender Kreislauf.
Das Problem mit „Standard“-Verkabelung
Viele billige Produkte auf dem Markt verwenden einfache Verbindungsmethoden oder minderwertige Isoliermaterialien. Das funktioniert zwar im Labor, aber nicht in einer echten Decke. Wenn die Temperatur über das Ausmaß hinaussteigt, das die PVC- oder Silikonisolierungen aushalten können, beginnt diese zu zerfallen. Dadurch entstehen Spannungen, und bald ist der ganze Heizer kaputt.
Wir haben beschlossen, diesen Weg nicht weiterzuverfolgen. Anstatt einfach nur eine Abdeckung über die Leitungen zu legen, verwenden wir hochwertige Abdichtungsmaterialien – wie keramische Perlen oder spezielle Epoxidharze –, um den Punkt zu sichern, an dem die Leitungen in den Heizelemente führen. Dadurch entsteht eine Art „physische Wand“, die Feuchtigkeit fernhält und verhindert, dass Sauerstoff die Kupferleitungen angreift. So halten die Geräte länger.
Die Kosten für eine richtige Installation
Solche Lösungen finden Sie bei günstigen Geräten nicht. Warum? Weil eine solche Abdichtung Zeit braucht – es ist ein kontrollierter Aushärtungsprozess erforderlich, außerdem müssen die Toleranzen genau überprüft werden. Dadurch verlangsamt sich die Fertigung.
Aber wenn man diese Heizer 8 Stunden am Tag voll belastet, sind die thermischen Belastungen enorm. Wenn man ungefüllte Leitungen verwendet, spart man eigentlich kein Geld – man wartet nur darauf, dass die Isolierung kaputtgeht.
Ein paar Tipps zur Installation
Auch bei einer guten Abdichtung muss man die Verkabelung richtig anstellen. Stellen Sie sicher, dass Ihre Verbindungsboxen wirklich für die entstehende Hitze geeignet sind. Wenn in der Deckenhöhle keine Luftzirkulation möglich ist, wird die Wärme trotz guter Abdichtung in die Leitungen zurückfließen.
Ich empfehle immer, für die finale Verbindung zum Stromnetz Glasfaserleitungen zu verwenden. Dadurch wird eine vorzeitige Alterung vermieden – und man hat etwas mehr Ruhe.